Werbung aus den 80ern: Mercedes Benz 190 E

admin 28. Januar 2010

Ein alter Werbefilm über den Mercedes Benz 190 E. Der Film stammt aus den 80er-Jahren. Eigentlich gar nicht so lange her ;)

Noch mehr Infos: Mercedes Benz 190 E

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Zurück in die Zukunft: Delorean DMC Biturbo [Video]

admin 27. Januar 2010

Der Delorean DMC-12 ist eine Legende unter den Youngtimern. 1975 gründete der ehemalige General Motors Vizepräsident, John De Lorean, die De Lorean Motor Company (DMC) mit dem Ziel ein kompaktes, qualitativ hochwertiges Fahrzeug mit leistungsstarkem, effizienten Motor und hoher Sicherheit anzubieten. Der DeLorean DMC-12 mit seiner damals modernen und einzigartigen Erscheinung verkaufte sich Anfangs recht gut, sollte jedoch das erste und einzige Modell bleiben. Nach 18 Monaten und etwa 8600 hergestellten Fahrzeugen musste die Produktion aufgrund der Krise im Automobilmarkt Anfang der 80er-Jahre eingestellt werden. Berühmtheit erlangte der Delorean nicht zuletzt in dem Film “Zurück in die Zukunft”. Ein wirklich toller Wagen ;)

Noch mehr Bilder und Infos zum Delorean DMC-12 gibt es hier.

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Die rasende Hamsterbacke: Der BMW E30 M3

admin 3. August 2009

Ja die gute alte Zeit, als ausgestellte Kotflügel, die Platz für breite Sportreifen auf leichtgewichtigen Alu-Felgen schaffen sollten, noch ein Zeichen technischer Notwendigkeit und somit in einer professionellen Liga spielten, sind endgültig und unwiederbringlich vergangen. Zu viele Polos mit Hosenträgergurten und 265er Bereifung hat man schon gesehen, deren Spurtvermögen einem wackeren Handwerker mit seiner Schubkarre in nichts nachstanden. Deshalb sind sie heute selten geworden, die dicken Autobacken, der Zeitgeist hat die exzessive Verwendung dieses Gestaltungsmittels gnadenlos abgestraft, man darf sich eigentlich in so einem Auto überhaupt nirgends und schon gar nicht bei Tageslicht sehen lassen.

Aber der gute alte E30 Dreier, dem bayrischen Erfolgstyp, gönnten die Verantwortlichen ebendiese Verbreiterungen in repräsentativer Größe, seine breitere Spur machten sie einfach notwendig. Es waren halt andere Zeiten, damals, als auch ein Spoiler für den nötigen Anpressdruck in den Geschwindigkeitsbereichen des sportlichen Hochadels sorgen mußte. Die BMW M-GmbH hatte dem damals kleinsten Modell der Bayern ordentlich Dampf gemacht und fast schien es, als ob dieser über die Kotflügel seinen Weg nach Draußen gefunden hätte. Unter Haube sorgte der bewährte Reihen-Vierzylinder für Vortrieb, für seinen Auftritt als Hans Dampf in allen Gassen war das gedrosselte Renntriebwerk mit 2,3 Litern Hubraum und Vierventiltechnik ausgestattet. Denn der BMW M3 sollte bei der DTM für Furore sorgen, das war sein eigentliches Einsatzgebiet, die “zivile” Variante entstand nur zur Homologation.

Deshalb wurde auch konsequent Gewicht gespart, die Aerodynamik verbessert und die Steifigkeit der Karosserie erhöht. Die 195 PS der ersten Serie hatten mit den 1.200 kg des Wagens leichtes Spiel. Der BMW M3 bot eine ungeheuer beeindruckende Portion Fahrspaß, die Operation, mit überschaubarem Aufwand aus einer sportlich orientierten Familienlimousine ein kompetentes Rennwerkzeug auf die Räder zu stellen, war der BMW M-GmbH überraschend gut gelungen. Und der neue Stern am Sportwagenhimmel erfreute sich größter Beliebtheit, auch bei denen, die leider nicht in den Besitz eines originalen BMW M3 kommen konnten. Aber mit Kunststoff und Begeisterung liess sich auch der heimische Familientransporter zumindest optisch in die gewünschte Richtung bringen. Ein Vorgang, der hundertfach praktiziert, zu folgenschweren Wahrnehmungsveränderungen führte. Die nun überall auftauchenden Verbreiterungen, Verspoilerungen und Tieferlegungen an braven Limousinen, deren Motoren aus Kostengründen meist auf entsprechende Modifikationen verzichten mussten, untergrub die Glaubwürdigkeit des Urbildes erheblich. Heute kann man sich ein Schmunzeln beim Anblick eines originalen BMW M3 kaum verbeissen, seine Epigonen haben seine Kriegsbemalung der Lächerlichkeit preisgegeben. Natürlich kann er nichts dafür, der BMW M3, insofern könnte fast Mitleid mit ihm aufkommen.

Glücklicherweise gibt es aber genug Zeitgenossen, die mit selektiver Wahrnehmung gesegnet, alles mit BMW-Signet goutieren, denen auch die Bangle-Ära nicht übel aufstieß, die auch einen BMW X6 als gelungenes Automobil feiern. Deshalb gibt es für die Unentwegten, die immer noch BMW E30 M3 fahren und ihm die Treue hallten, nur zwei mögliche Weltanschauungen, die Ersteren mögen ihn, weil er ein BMW ist, die Anderen mögen ihn, weil sie Mut zur eigenen Meinung haben. Letzteren gilt unser tiefster Respekt.

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Ein Blog zu Youngtimern. Verträgt sich dieser Gegensatz?

admin 27. Juli 2009

Oder: Die Kunst, zwei gegensätzliche Welten wie Internet und Youngtimer zu vereinen.


Wie viele andere Liebhaber und Fans klassischer Mobile gehöre ich zu der Generation, die früher einmal monatlich erwartungsvoll zum Kiosk pilgerte. Um dem immer wiederkehrenden Ritual zu frönen, dem Kauf der Lieblings Oldtimer Zeitschrift. Oder zumindest solange in anderen Fachblättern stöberte und im Weg rumstand, bis sich der Betreiber mit einem Räuspern bemerkbar machte, um mich an mein ursprüngliches Vorhaben zu erinnern: der Kauf eines bunt bebilderten Magazins, in dem hoffentlich ein Automobil oder eine Marke behandelt wurde, zu der ich eine besondere Affinität besaß. Wie immer las ich schon auf dem Heimweg die Hälfte im Bus, um dann den Rest Inhalt in kürzester Zeit zu verschlingen. Und das habe ich über viele Jahre so praktiziert. Meine Welt für mich, ganz allein. Später dann eventuell noch der Plausch mit Gleichgesinnten und Freunden in der Kneipe um die Ecke über das ein oder andere Thema. Das wars aber auch. Und dann wieder die Warterei, bis die neue Ausgabe erschien. Und in der Zwischenzeit? Vakuum. Kein neuer Input. Keine Fragen, keine Antworten.

Mein Interesse an Youngtimern und Liebhaber-Fahrzeugen

Nicht, dass ich mich nicht gerne an diese Zeiten erinnern möchte, aber die Zeiten ändern sich. Langsam, ganz langsam tickt die Uhr. Ich nehme das in meiner eigenen Famile wahr. Meinen Vater, der typischerweise zur Nachkriegs-Generation zählt, gefällt es, klassische Automobile oder gar Vorkriegsveteranen zu fahren. Ich dagegen interessiere mich eher für die Autos, die erst noch 30 Jahre alt werden müssen. Yountimer eben. Autos, die maximal den Anwärterstatus zum Klassiker haben. Aber in den 80ern definitiv zum Straßenbild gehörten. Egal ob Brot und Butter-Alltagskombi oder reinrassiges Sportcoupe.

Und genau dieser Sprung zwischen den Generationen ist es, den ich tagtäglich erlebe. Ein Beispiel aus noch gar nicht allzu langer Vergangenheit: mein Vater stand vor einem technischen Problem. Er kam nicht weiter, weil er Ersatzteile und Einstelldaten für einen ganz bestimmten Vergaser benötigte. Sein Projekt war nicht mehr im Fluß, im örtlichen Telefonbuch gab es keinen Händler zu finden. Im Sammelsurium der Zeitschriften fand er auch nicht die passende Antwort. Schlußendlich bekam ich einen Anruf. Es gäbe da doch dieses Internet. Ich sollte doch mal schauen, ob ich dort Informationen für diese Herausforderung fände. Das Thema war relativ schnell gelöst. Ein Paar Fragen hier, ein paar Threads dort. Die Antwort kam unkompliziert und ich konnte sogar noch mit zusätzlichen Anmerkungen dienen. Und das von einem Kenner aus Neuseeland. Helle Freude am anderen Ende der Leitung.

Internet als Informationsquelle für Termine, Treffen, Tipps und Tricks und Technikwissen für den Youngtimerfan

Ich tendiere dazu, das Internet mit all seinen Möglichkeiten als eine Parallelwelt zu bezeichnen. Das erscheint in der traditionellen Welt der Automobil Historie fast gewagt. Auf der einen Seite gibt es Museen füllende Literatur und die in festgelegten Rhythmen erscheinende Fachliteratur gedruckt auf Papyrus. Zugegebenerweise geht es nicht ohne, da steckt nach wie vor viel Wissen drin. Zum Anderen das Internet. Hier wird nicht nur das nach und nach digitalisierte Gedankengut frei zur Verfügung gestellt, sondern auch eine Interkommunikation angeregt. Zwischen allen Interessens Lagern und Altersklassen. Der Austausch von Erkenntnissen ist global ermöglicht, schnelle Antworten auf Fragen von Fachleuten, die sonstwo auf dem Erdball wohnen, öffnen einen Transfer von Technikwissen rund um das Thema mit Tipps und Tricks, die man so geballt sicher nur aufwändig im Printbereich recherchieren müsste. Hier bekommt man Wind von Treffen, Terminen, Events und Rallyes. Davor, dabei und danach.

Ich möchte dabei nicht von Ungeduld oder gar Hektik sprechen, aber wenn ich eine Frage habe oder ich vor einem Problem stehe und zurecht vermute, dass es draußen in der vernetzten Welt irgend jemanden gibt, der dazu etwas Sinnvolles sagen kann, dann will ich es auch zeitnah wissen.
Um der Philosophiererei ein Ende zu machen, ein Blog zum Thema Youngtimer ist richtig wichtig. Hier vereinen sich Interessen zu Technik, Motor und sogar Fahrkünste. Und mal ehrlich, ist es nicht total klasse, sein Hobby und seine Leidenschaft mit anderen zu teilen, die möglicherweise einem sonst nie über den Weg gelaufen wären?

Also, nehmt die Tasten in die Hand und schreibt und bloggt, was das Zeug hält…

Euer Youngtimer-Fan!

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Youngtimer und Oldtimer sind meist wahre Schätze, die das Herz Ihrer Besitzer und zahlreichen Liebhaber häufig allen durch ihren Anblick und ihre klassische Anmut höher schlagen lassen. Die Deutsche Oldtimerszene ist eine der größten in Europa und vereint ebenso wie Oldtimer und Youngtimer - Freunde in England und Sammler klassischer Fahrzeuge in Italien und auch Holland mehrere Millionen Menschen in sich. Oldtimer-Fans und Youngtimer-Fans sehen sich häufig auf Oldtimer-Treffen und auf Teilemärkten, auf denen für den Besitzer von Liebhaberfahrzeugen nahezu alles geboten wird. Ebenso ist der rege Austausch über Oldtimer-Versicherungen und Oldtimer-Leasing ein großes Thema, da vielerorts die Ansicht besteht, dass Oltimer und auch Youngtimer eine solide Geldanlage sind, da ihre Wertsteigerung häufig immens ist. Mit der richtigen Pflege, Wartung und Verfügbarkeit von Ersatzteilen kann ein solches Sammlerfahrzeug so über die Dauer von vielen Jahren immens an Wert gewinnen. Wenn man sich auf den häufigen Oldtimer-Treffen und Terminen einmal umsieht, ist es kein Wunder, dass viele dieser fahrzeuge auf Auktionen Höchstpreise erzielen. Teilweise wundert man sich aber auch, dass bei dem Zustand von Lackierung und Karosserie Liebhaber diese Fahrzeuge erwerben, ist doch die Restauration und der Aufbau von Oldtimern häufig ein immens aufwändiges Projekt. Ob es nun ein Bugatti, ein Lamborghini, ein Porsche oder vielleicht ein Mercedes ist oder ein etwas erschwinglicherer Youngtimer von Alfa-Romeo, Fiat, Volkswagen oder BMW ist oder gar ein Exot wie ein Facel, Iso Griffo, ein Jensen, MG, ein Bizzarini odeer ein Jagaur ist, liegt meist am Geschmack des Sammlers.